Chronik
| 1986 | wird auf Initiative des Kultursenats, des Wirtschaftsverbandes der Filmtheater, der Filmförderungsanstalt und der Akademie der Künste die Berliner Kinder Kino Initiative mit dem Kinderfilm des Monats ins Leben gerufen. Maskottchen des Projektes wird ein blauer Löwe, der von Berliner Kindern den Namen Theo Tintentatze erhält. |
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| 1987 | startet die bundesweit einmalige Kinderkinozeitung „Theos Tips“ mit Informationen zu neuen Kinderfilmen, Kinderkinoprogrammen und Veranstaltungen in Berlin. Als Sponsor der Aktivitäten wird die Berliner Volksbank gewonnen, die den Kinderfilm des Monats zunächst mit 25.000 DM unterstützt. Die Berliner Volksbank unterstützte dieses Projekt bis Ende 1996. |
| 1988 | kann die Berliner Kinder Kino Initiative beim Kinderfilm des Monats den 100.000sten Besucher begrüßen. Das Projekt erfreut sich in Berlin zunehmender Beliebtheit. |
| 1989 | zieht die Berliner Kinder Kino Initiative mit den Berliner Kinderkinotagen des Förderverein deutscher Kinderfilm e.V. unter ein gemeinsames Dach am Kaiserdamm. Das erste deutsche „Kinderkinobüro“ nimmt damit seine Arbeit auf. Schirmherr für die beiden Projekte ist der damalige Kultursenator Dr. Volker Hassemer. |
| 1990 | nehmen die ersten Ostberliner Kinos am Kinderfilm des Monats teil. In der Folgezeit werden zusätzlich Brandenburger Kinos in das Projekt einbezogen. Die Aktivitäten weiten sich aus. |
| 1991 | wird der Kinderkinobüro Berlin e.V. gegründet, der die Berliner Kinderkinotage weiterführt. |
| 1992 | findet das erste MondLichtFest im Freiluftkino Hasenheide statt – trotz Regen finden sich einige hundert Zuschauer ein, die dieses besondere Erlebnis für Kinder wahrnehmen möchten. |
| 1993 | sind bereits 40 Berliner und Brandenburger Kinos am Abspielring der Berliner Kinder Kino Initiative beteiligt. |
| 1994 | übernimmt die neu gegründete Filmboard Berlin Brandenburg GmbH die Kinderfilmprojekte des Kinderkinobüros und des Wirtschaftsverbandes Berliner Filmtheater. |
| 1995 | fusionieren die Berliner Kinderkinotage und die Berliner Kinder Kino Initiative. Der Kinderkinobüro Berlin-Brandenburg e.V. wird Träger des gesamten Angebotes. Neben den laufenden Projekten Kinderfilm des Monats und „Berliner Kinderkinotage“ wird eine Kinderfilmbörse für Verleiher erprobt, die interessanten Filmen zu einem Start ins Kino verhelfen soll. |
| 1996 | hat das gesamte Angebot des Kinderkinobüros einen Umfang, der den Rahmen zu sprengen beginnt. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel wird die Förderung des Kinderkinobüros eingestellt. Ende April wird es geschlossen.
Die Berliner Volksbank belässt die Gesamtspende für das Jahr 1996 in Höhe von 65.000 DM freundlicherweise dem Verein, so dass im Dezember des Jahres eine Filmreihe unter dem Motto „Filme, die Mut machen“ in 10 Berliner Kinos durchgeführt werden kann. Bis zu diesem Zeitpunkt haben etwa 400.000 Zuschauer die verschiedenen Kinderfilme des Monats besucht. |
| 1997 | wird der Kinderkinobüro Berlin-Brandenburg e.V. ab April durch die Filmboard Berlin Brandenburg GmbH wieder unterstützt. Das Kinderkinobüro nimmt in Kooperation mit dem Spatzenkino des Kinderring Berlin e.V. seine Tätigkeiten in neuen Räumen wieder auf. |
| 1998 | veranstaltet das Kinderkinobüro gemeinsam mit dem Hauptverband der Filmtheater und der Filmförderungsanstalt ein großes „Kinderfilmspektakel“ zum Weltkindertag. |
| 1999 | startet „Kinderfilm Online“ mit einem umfangreichen Kinderfilm- und Kinoservice ins Internet. An diesem Projekt ist das Kinderkinobüro als „Juniorpartner“ des Förderverein deutscher Kinderfilm e.V. beteiligt. |
| 2000 | Theo Tintentatze ist wieder im Aufbruch. Im April wird das Kinderkinobüro ein Projekt des JugendKulturService, mit dem seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit besteht. Die neue Reihe Kino ab 10 für die „Fast-nicht-mehr-Kinder“ beginnt. |
| 2005 | Das Kinderkinobüro gestaltet eine Kinderfilmreihe innerhalb des Berlin-Asia-Pacific-Film-Festivals. Neben Schulkinoveranstaltungen gibt es ein großes asiatisches Familienfest im Kino die kurbel mit dem neuseeländischen Film „Whale Rider“ Das Markenzeichen Theo Tintentatze steht damals wie heute für filmische Qualität, kindgerechte Altersempfehlungen und entdeckenswerte Filme unterschiedlicher Genre und Kulturkreise jenseits des Mainstreams. Über 580.000 Zuschauer nutzen die vielfältigen Kinoangebote des Kinderkinobüros. Wir freuen uns über einen regen Zuspruch, spannende Filme und interessierte Zuschauer. |
| 2006 | Im März bietet das Kinderkinobüro erstmals ein Zusatzprogramm unter dem Motto „Alles Trick!“ an. Geräuschemacher im Kino und Trickfilmworkshops gestatten den Kindern einen Blick hinter die Kulissen der beliebten Animationsprogramme. Die Zusatzveranstaltungen finden im Rahmen von „Cartoon Movie“, einem Forum für europäische Animationsfilme, statt. Das Kinderkinobüro gestaltet und organisiert zum ersten Mal die SchulKinoWochen Berlin im Auftrag von Vision Kino – Netzwerk für Film und Medienkompetenz. Bundesweit wird Schulen ein vielfältiges Programm aus Filmen und Sonderveranstaltungen angeboten. Das MondLichtFest, das seit dem Jahr wegen des stetig wachsenden Andrangs im wesentlich größeren Freiluftkino Friedrichshain stattfindet, verzeichnet mit 2.500 Besuchern einen neuen Rekord. |
| 2007 | Einige Veranstaltungen der SchulKinoWochen finden an ganz besonderen Orten statt: die Vertretungen der skandinavischen Ländern und der Niederlande laden zu Filmvorführungen in ihren Botschaften ein. Besucherrekord beim Kinderfilm des Monats. Im Dezember sehen weit über 7.000 kleine und große Filmfans unser Weihnachtsprogramm „Es ist ein Elch entsprungen“. |
| 2008 | Das Kinderkinobüro feiert gemeinsam mit dem JugendKulturService ein großes Familien-Adventsfest im Kosmos. |
| 2009 | Die Schulkinoreihe Kino ab 10 bekommt ein neues Gesicht: Der Programmflyer wird völlig neu gestaltet und Interessierte können sich auf einer eigenen Webseite informieren: Programm, Termine und alles Wissenswerte ist neu geordnet, übersichtlich und brandaktuell.
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