
Paddington in Peru
Ein großer Tag für einen kleinen Bären
Große Aufregung im Hause Brown in Windsor Gardens: Der Bär, der einst mit nichts als einigen Gläsern Orangenmarmelade im Koffer als blinder Passagier nach England kam, ist nun offiziell ein richtiger Brite! Doch kaum hält Paddington seinen neuen Pass in den Tatzen, erreicht ihn ein Hilferuf aus seiner alten Heimat Peru: Tante Lucy, die dem verwaisten Bären einst das Leben gerettet und ihn danach aufgezogen hat, scheint es nicht gut zu gehen. Paddington zögert keinen Augenblick und beschließt, seine neue Reisefreiheit zu nutzen und Lucy in Peru zu besuchen. Und Familie Brown, bestehend aus Henry und Mary sowie den Kindern Jonathan und Judy und der Haushälterin Mrs. Bird, bei der Paddington in London lebt, wird ihn begleiten!

Zurück in der Heimat
In Peru angekommen, macht sich die Reisegruppe per Schiff sofort auf den Weg zum Heim für Bären im Ruhestand, wo Tante Lucy seit einigen Jahren lebt.
Dort erwartet Paddington eine schlechte Nachricht: Tante Lucy ist verschwunden! Nur ihre Brille und ihr geliebtes Armband hat sie zurückgelassen. Hat ihr Verschwinden mit dem Goldschatz zu tun, der im Dschungel verborgen sein soll? Eine alte Karte mit einem versteckten Hinweis führt Paddington und die Browns vom tiefen Dschungel des Amazonas bis hoch zu den Berggipfeln Perus. Am Ende dieser aufregenden Reise findet Paddington nicht nur Tante Lucy, sondern auch den wertvollsten Schatz von allen…

Über den Film
Eine rasante Geschichte, unzählige lustige Einfälle und eine herzerwärmende Botschaft – Das dritte Leinwandabenteuer von Paddington ist bezauberndes und großartig unterhaltsames Kino für die ganze Familie.
Die bereits für die Kinder-Serie „Paddingtons Abenteuer“ verantwortlichen Jon Foster und James Lamont sowie der für „Shaun das Schaf“ oscarnominierte Mark Burton fahren als Nachfolger der nur noch für die Entwicklung der Story verantwortlichen Paul King und Simon Farnaby alles auf, was die Reihe so beliebt macht. Es gibt die obligatorischen Slapstick-Einlagen und vor allem zahlreiche Szenen, die ans Herz gehen. Gekonnt wird dabei sogar die Ursprungsgeschichte von Paddington erzählt. Wir haben uns zwar nie gefragt, woher seine Liebe für Orangenmarmelade kommt und wie er zu Tante Lucy stieß. Doch nach der Auflösung in „Paddington in Peru“ sind wir nun trotzdem froh, es zu wissen. Zugleich hat das Trio etwas Rücksicht auf jene kleineren Zuschauer*innen genommen, denen die Vorgänger vielleicht doch einen Tick zu bedrohlich waren. ( …) Abgesehen von einer unfreiwilligen Wildwasserfahrt zu Beginn enthält der Film auch kaum längere, wirklich bedrohliche oder gar furchteinflößende Szenen. Kleinere Schreckmomente werden stattdessen meist umgehend mit einem Witz aufgelöst.
– Björn Becher, filmstarts.de
Zuerst einmal ist der dritte Teil der Neuverfilmungen ein großer Spaß für kleine Kinobesucher! Hier geht es mit Tempo, Quatsch und Schabernack in die exotische Ferne: ein Indiana Jones-Abenteuer für Kinder. Und pädagogisch wertvoll ist der Spaß obendrein, geht es hier doch um Familie, Heimat, Herkunft, Zugehörigkeit und nicht zuletzt um Immigration.
– Hartmut Ernst, choices.de
Kurzinfo
Großbritannien 2024
Regie: Dougal Wilson
Drehbuch: Mark Burton, Jon Foster, James Lamont nach der Buchvorlage von Michael Bond
Länge: 106 Min.
FBW-Prädikat besonders wertvoll
FSK ab 0, empfohlen ab 7 Jahre
Sprecher:innen: Elyas M’Barek (Paddington), Ulrike Johanson (Tante Lucy) u.a.
Darsteller:innen
Hugh Bonneville (Henry Brown), Emily Mortimer (Mary Brown), Madeleine Harris (Judy Brown), Samuel Joslin (Jonathan Brown), Antonio Banderas (Schiffskapitän Hunter Cabot), Olivia Colman (Mutter Oberin) u.a.
Themen
- Abenteuer
- Familie
- Identität
- Literaturverfilmung
- Natur/Naturschutz
- Zusammenhalt
Herkunft, Zuhause, Heimat, Zugehörigkeit, kulturelle Identität, Migration, Migrationsgesellschaft, Amazonas, Umweltschutz
Pädagogisches Begleitmaterial
Fotos © Studiocanal Germany