Heimat Natur

Bergwiese mit gelben Trollblumen

Eine filmische Reise von den Alpen bis an die deutschen Küsten

Heimat ist da, wo wir aufwachsen oder uns dauerhaft niederlassen. Diese verändert und gestaltet der Mensch heute mehr als jedes Naturgesetz. „Heimat Natur“ ist eine bildgewaltige Reise durch die Natur unserer Heimat, von den Alpen im Süden bis an die Küsten und dem Wattenmeer von Nord- und Ostsee.

Lebensräume unserer Heimat

Ein Steinbock hoch oben in den BergenDazwischen liegt ein filmischer Streifzug durch dampfende Wälder, flirrende Moore, lilablühende Heiden und die Kulturlandschaften um unsere Dörfer und Städte. In außergewöhnlichen Bildern zeigt er die Natur von ihrer schönsten Seite und folgt Insekten, Weberknechten, Bibern, Geiern, aber auch Pilzen, deren Lebensräume zunehmend gefährdet sind. Zeitlupen- und Zeitrafferaufnahmen machen verborgene Vorgänge sichtbar und sensibilisieren für die Komplexität und Schönheit der Natur vor unserer Haustür. Aufnahmen der heimischen Tierwelt aller Größen, vom Ameisenlöwen bis Wisent sowie noch nie zuvor gefilmter Arten wie die Schlangennadel in der Ostsee oder dem Scherenkanker in den Wäldern der Alpen, machen den Film zu einem cineastischen Naturerlebnis für die ganze Familie.

Über den Film

„Heimat Natur“ ist der neue Dokumentarfilm des mehrfach ausgezeichneten Regisseurs und Kameramanns Jan Haft, der als einer der besten Naturfilmer der Welt gilt. Erzählt von Grimme-Preisträger Benno Fürmann vermittelt „Heimat Natur“ die Erkenntnis, dass es eine unserer wichtigsten Aufgaben ist, unsere Natur zu bewahren und wiederherzustellen.

Der Film erzählt aber auch von der schleichenden Veränderung unserer Heimat, von den Tieren und den Pflanzen, die nach und nach und immer unscheinbar verschwinden, von den Insekten, die nicht mehr in manchen Gegenden leben, von den Perlhühnern und Kaninchen, die von Jahr zu Jahr weniger werden, vom Gezwitscher der Vögel, das längst verstummt ist.

Aber Jan Haft nutzt seinen Film nicht als Anklage. Er will einen Denkansatz bieten, er will zeigen, wo der Umgang mit der Natur aus dem Ruder läuft, wo Industrie und Politik versagen – die einen aus Profitgier, die anderen aus falscher Priorisierung. (…)

Es sind prachtvolle Bilder, mit denen der Film begeistert, unterstützt vom erklärenden Text, den Benno Fürmann gesprochen hat. Ob Moore oder Heiden, Berglandschaften oder Küsten, dieser Film dringt dorthin vor, wohin es den Menschen zieht, wenn er der Stadt überdrüssig ist und dem Ruf der Natur folgt. Genau darum ist ein Film wie dieser aber auch wichtig, weil er dazu beitragen kann, ein anderes Gespür für die artenreiche Vielfalt dessen zu erhalten, was um einen herum lebt.

Das macht Jan Hafts Film zu einem Erlebnis, weil seine Bilder tiefergehend wirken. Filme wie diese zeugen von dem, was irgendwann nicht mehr existieren wird, wenn der Mensch nicht wieder lernt, im Einklang mit seiner Heimat zu leben.
Peter Osteried, programmkino.de

Kino-Termine

Tag Datum Uhrzeit   Kino
Do 4.11. 10.00   Kino im Planetarium
Do 4.11. 10.00 15.00 UCI Luxe Gropius P.
Do, Fr 4./5.11. 10.00 14.30 Moviemento
Sa, So 6./7.11.   14.30 Moviemento
Di 9.11. 10.00 14.30 Cineplex Spandau
Mi 10.11. 10.00   Yorck & New Yorck
Mi 10.11. 10.00   Kino Spreehöfe
Do 11.11. 10.00 14.30 Cineplex Titania
Fr 12.11. 10.00   Bundesplatz-Kino
Sa 13.11.   17.30 Kino im Planetarium
Sa, So 13./14.11.   16.30 Kino Central
Mo, Di 15./16.11. 10.00   Kino Central
Di 16.11. 10.00   UCI am Eastgate
Do 18.11. 10.00 14.30 Eva Lichtspiele
Fr 19.11. 10.30   Kino Union
Sa, So 20./21.11.   14.30 Sputnik Südstern
Sa, So 20./21.11.   13.00 Kino Union
Mo 22.11. 10.00 14.30 filmkunst 66
Di 23.11. 10.00 14.30 Cineplex Alhambra
Di, Mi 23./24.11. 10.30 15.00 Sputnik Südstern
Mi 24.11. 10.00 14.30 Cineplex Neukölln
Mi 24.11. 10.30 15.00 Bali Kino
Do 25.11. 10.00   Astra Filmpalast
Do, Fr 25./26.11. 10.00   Kino Toni
Sa 27.11.   14.30 Kino im Planetarium
Sa, So 27./28.11.   15.00 Kino Toni
Di 30.11. 10.00   Kant Kino
Di 30.11. 10.00   FaF Friedrichshain

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