Mitten in der Winternacht

Kommt ein Elch geflogen

Weihnachten beginnt mit einem Knall. Jedenfalls für den zehnjährigen Max, denn plötzlich stürzt ein riesiges, plüschiges Etwas durch das Scheunendach. Es ist ein Elch, der sich als Mr. Moose vorstellt und behauptet, er sei bei einer Testfahrt mit dem Weihnachtsmann abgestürzt und auf der Erde notgelandet. Eine schöne Bescherung! Und obwohl Max nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt, heißt er den seltsamen Schaufelträger herzlich willkommen.

Frohes Fest?

Mitten in der Winternacht
Bislang war er davon überzeugt, dass dieses Jahr keine fröhlichen Weihnachtstage vor ihm liegen. Max` Eltern haben sich getrennt und sein Vater wird die Feiertage nicht mit ihm, sondern mit der neuen Freundin verbringen. Doch nun scheint es, dass dieses Fest vermutlich ein ganz Besonderes wird. Endlich hat Max einen Freund, der ihn versteht und mit dem er allerlei verrückte Sachen anstellen kann. Schnell stellt sich aber heraus, dass eine Freundschaft mit einem Elch gewisse Risiken mit sich bringt. Denn da ist der fiese Nachbar und Waffennarr Panneman, der seine einmalige Chance gekommen sieht, einmal einen Elch zu erlegen.

Weihnachten in Gefahr

Mitten in der Winternacht
Und schließlich taucht ein missgelaunter Weihnachtsmann auf, der seinen Gehilfen zurück möchte, um die Geschenke rechtzeitig ausliefern zu können. Nun muss die ganze Familie ran: Max` Schwester Kiki, die nicht allzu begeisterte Mutter, die resolute Großmutter und natürlich Max selbst – alle müssen helfen, damit das Weihnachtsfest kein Reinfall wird. Doch dummerweise fehlt jede Spur vom benötigten Sternenstaub, damit Mr. Moose wieder fliegen kann …

Über den Film

Basierend auf dem Roman Es ist ein Elch entsprungen des renommierten Kinderbuchautors Andreas Steinhöfel, erzählt Regisseur Lourens Blok in unterhaltsamer, aber auch anrührender Art und Weise von einem einsamen Jungen, der durch die gemeinsamen Abenteuer mit einem Elch seinen Glauben an den Weihnachtsmann und an seinen Vater zurückfindet. Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in Lappland statt und wunderschöne Bilder von Schnee und Eis entführen in eine winterliche Traumwelt, die weihnachtliche Vorfreunde aufkommen lässt.

Mitten in der Winternacht lief als offizieller Beitrag auf der Berlinale 2014 und wurde dort für einen Gläsernen Bären nominiert. In den Niederlanden kam er im Anschluss mit großem Erfolg in die Kinos – in Deutschland wird dieses großartige Weihnachtsmärchen nun erstmalig als Kinderfilm des Monats Dezember über die Kinoleinwände flimmern.

Besonders gelungen ist die Animation der Elchfigur, bei der man als Zuschauer oft glaubt, tatsächlich ein sprechendes und lebendiges Tier vor sich zu haben. „Mitten in der Winternacht“ ist gelungene Familienunterhaltung – ein erfrischend unkitschig erzähltes, bezaubernd gestaltetes Weihnachtsmärchen.
FBW-Pressetext (Prädikat wertvoll)

 

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